Typisch Maine Coon
In ihrem Ursprungsland Amerika existiert diese Halblanghaarkatze seit mehreren hundert Jahren. Das Markenzeichen dieser großen und starken Waldkatze ist das zottelige Fell und der an den Waschbären erinnernde, lange buschige Schwanz. Das verrät auch ihr Name, der sich vom Waschbären (englisch "racoon") und dem Staat Maine, wo sie sich einst als Naturrasse selbstständig herausbildete, ableitet.

Bis sie ausgewachsen ist, braucht die Maine Coon drei bis vier Jahre. Die Kater wiegen dann zwischen sieben und neun Kilogramm, Kätzinnen immerhin zwischen vier und sechs Kilogramm.
Charakteristisch sind ihre hoch angesetzten, großen Ohren mit dichten Haarbüscheln, die über den äußeren Ohrrand hinaus ragen und Ohrpinseln wie beim Luchs. Ihre Augen sind groß, weit auseinandergesetzt, leicht oval bis rund und sehr ausdrucksvoll. Das Gesicht wird durch eine markante, breite Schnauze geprägt.
Das Wesen der Maine Coon ist sehr angenehm. Sie ist bodenständig, aufgeschlossen und stets freundlich, ohne aufdringlich zu sein. Durch ihre hohe Reizschwelle ist sie für Familien ein gelassener und geduldiger Spielgefährte und Kuschelpartner.
Die Pflege der Maine Coon ist nicht sehr aufwendig. Ihr seidig glänzendes Allwetterfell neigt nicht zum Verfilzen, auch wenn es bisweilen recht zottelig wirkt. Damit das Fell schön bleibt, genügt regelmäßiges Durchkämmen, ganz besonders in den Zeiten, wenn sie vom Winter- ins Sommerfell wechselt.